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Die richtige Internetpräsenz

Die richtige Internetpräsenz

Vor einigen Jahren war es noch Myspace, dann kamen Facebook, Twitter, Youtube und spezielle Musiker Communities wie Reverbnation – Social Media ist überall, und mit richtiger Anwendung auch sehr nützlich. Was Social Media Profile allerdings nicht sind, ist ein kostenloser Ersatz für eine eigene Website.

Trotzdem nutzen viele Musiker ihr Social Media Profil als einzige Internetpräsenz. Damit begrenzen sie nicht nur ihre Möglichkeiten auf die Funktionen der jeweiligen Seite, sondern auch ihren eigenen Ruf. Nichts kann eine eigene Website ersetzen mit all ihren gestalterischen und funktionellen Möglichkeiten: Eigenes Design, individuelle Navigation, eigener Shop, Hörbeispiele, Bildergalerie, nicht zu vergessen den Presse/Downloadbereich und sehr viel mehr. Und sollte der Hype um Social Media einmal abflachen, hat man nämlich den sprichwörtlichen Spatz in der Hand und bleibt weiterhin geschäftsfähig, vielmehr noch unabhängig von der Popularität eines Online Portals.

Als Myspace vor einigen Jahren plötzlich nicht mehr angesagt war, standen viele Musiker da mit tausenden von mühevoll gesammelten Fans, die plötzlich nicht mehr präsent waren und bei Facebook von Null an wieder neu gewonnen werden mussten. Wer schon damals seine Fans auf die eigene Website gelockt und dort von einem Newsletterabonnement überzeugt hatte, war der Konkurrenz um Meilen voraus.

Erfolgreiche Online Marketer betrachten eine eigene Website mit eigener Domain als eine Art Heimat oder Hauptniederlassung im Netz, ähnlich einem Ladengeschäft. Social Media Profile sind hingegen eher Außenstellen oder ausgestreckte Arme, die sich am ehesten mit Infoständen oder Werbeflächen vergleichen lassen. Ihre Aufgabe ist es, nach neuen Kunden (oder Fans) Ausschau zu halten, um diese dann ins Geschäft, also auf die eigene Website zu schicken, wo sie das komplette Sortiment individuell präsentiert bekommen.

Außerdem zeugt das Vorhandensein einer aktuellen und informativen Website von Professionalität. Was mag das für eine Band sein, der rund 60 Euro für Werbung im Jahr zu viel sind? Ob sie wohl an der Tankstelle ähnlich knauserig ist, wenn es gilt, auf dem weg zu einem Gig den Band Bus aufzutanken?

Also, richtet Euch eine eigene Website ein und leitet Eure Fans von Euren Social Media Profilen dorthin – nicht umgekehrt.

About the Author

Julian Angel

Julian Angel ist chartnotierter Rockmusiker mit Hollywood Credits, Eventproduzent und Organisator der MusicBiz Madness Konferenz, Deutschlands erster Musikbusiness Konferenz für Musiker.

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