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Eigene Konzerte erfolgreich planen

Eigene Konzerte erfolgreich planen

Wenn Clubs ausgebucht sind oder Booker nicht anbeißen, bleibt vielen Musikern oft nichts anderes übrig, als ihre Konzerte selbst zu veranstalten. Dies kann einerseits in Katastrophen enden, sich aber auch als äußerst lukrativ erweisen, wenn es richtig angegangen wird. Hier findest Du ein paar grundlegende Tips zur erfolgreichen Vermarktung Deines Konzertes, damit am Ende für alle etwas übrig bleibt.

Das richtige Publikum finden und erreichen
Wer darauf wartet, dass irgendwelche Leute zu seinem Konzert kommen, erwartet alle und gleichzeitig auch niemanden. Definiere daher Dein Publikum so eindeutig wie möglich. Hier ist es wieder einmal erforderlich, tief in die Subkategorien Deiner Stilrichtung vorzudringen. Wir wissen, dass „Metal“ nicht gleich „Metal“ ist, und auch andere Stilistiken wie Electro, Hip Hop oder Folk warten mit einer Reihe von Subgenres auf.

Kategorisiere Dein primäres Publikum anhand der Stilistik sowie der oftmals damit einhergehenden Interessen und Werte dieser ‚Community’. Und genau diese Community gilt es nun direkt anzusprechen. Entweder kennst Du sie bereits oder Du bemühst Dich, sie über die speziell dieser Community angehörenden Medien zu erreichen.

Im Klartext heißt das, dass Du besser beraten bist, vor (nicht in) einer Metalkneipe Flyer zu verteilen als eine Anzeige in der allgemeinen Tageszeitung zu schalten.

Alleinstellungsmerkmal
Das Livepublikum bevorzugt Konzerte in ihm vertrauten Clubs. Mit einem weiteren stinknormalen Konzert in noch dazu ungewohnter Umgebung wird es Dir schwer fallen, das Publikum nicht nur zu Dir zu holen, sondern zuerst überhaupt einmal aus den Clubs heraus zu holen.

Verpasse Deinem Konzert daher etwas besonderes und mache es zu einem Event. Im Zweifelsfall hilft bereits ein bestimmtes Thema. „Headbang Championship“ klingt schlichtweg interessanter, größer und wichtiger als „Foresaken Mystery am 25.12.“

Um die Bezeichnung „Event“ zu rechtfertigen, empfiehlt sich ein Mehrwert, den Du den Besuchern passend zum Thema anbietest. Dies kann von Wettcrowdsurfing über Casinotische bis hin zu Tabledancern reichen. Sei kreativ.

Preisgestaltung
Eine realistische Budgetplanung – auf die Du zur Sicherheit noch einmal 20% aufschlägst – gibt Dir in etwa vor, wie hoch Du den Ticketpreis ansetzen kannst. Gleichzeitig vermitteln Dir die Ticketpreise vergleichbarer Veranstaltungen einen Eindruck dessen, was das Publikum bereit bzw. gewohnt ist zu bezahlen. Daraus kannst Du wiederum ableiten, wie viele Gäste kommen müssen, damit Du einen Break-Even erreichst.

Ticketverkauf
Du solltest auf jeden Fall einen Vorverkauf durchführen. Ein zeitlich begrenzter Rabatt für Frühbucher ist zudem ein gutes Mittel, um zu Beginn schnelle Umsätze zu erzielen und darüber hinaus die Akzeptanz beim Publikum sowie die Wirksamkeit der Werbung zu testen. Anhand der gewonnenen Erkenntnisse lassen sich dann weitere Werbemaßnahmen anpassen.

Gib den Gästen die Möglichkeit, Tickets online zu bestellen. Dies erleichtert den Kauf und damit auch die Kaufentscheidung selbst. Die Onlinebestellung sollte jedoch über eine professionelle Kaufabwicklung verfügen. Nutze daher entweder PayPal als Zahlungsmethode oder einen renommierten Ticketing Service.  Bei einer Ticketbestellung per eMail springen zu viele potentielle Käufer ab.

Gestalte den Vorverkauf nicht all zu lang. Sechs bis acht Wochen sind ein guter Zeitraum, wovon der Frühbucherrabatt in etwa die Hälfte einnehmen kann.

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Sponsoren
Sponsoren, für die Dein Publikum als Werbeempfänger interessant ist, können gemeinsam durch ihre Zuwendungen einen Teil Deiner Kosten decken. Biete ihnen verschiedene Sponsoringpakete zu unterschiedlichen Preisen an (z.B. Logodruck auf Plakate und Flyer, Onlinewerbung, Banner oder Aufsteller vor Ort…).

Partner
Deals mit Partnern erfolgen in aller Regel ohne Geldfluss und beruhen daher auf gegenseitiger Werbung. Anstelle von Geld geben Dir Partner kostenlose Werbung. Hier bieten sich natürlich Szenemagazine und Websites an ebenso wie spezielle Fashionstores, bei denen Dein Publikum einkauft. Im Gegenzug erhalten Deine Partner ein entsprechendes Sponsoringpaket von Dir.

Auch stilistisch passende Musikkneipen kommen als Partner in Frage, wenn sie vor Ort die Bewirtung übernehmen können.

Viele freiwillige Helfer
Es ist keineswegs unüblich, Familie und Freunde mit in die Durchführung vor Ort einzubinden. Für Kasse, Aufbau, Räumungsarbeiten und Bedienung wirst Du einige Helfer benötigen.

 

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About the Author

Julian Angel

Julian Angel ist chartnotierter Rockmusiker mit Hollywood Credits, Eventproduzent und Organisator der MusicBiz Madness Konferenz, Deutschlands erster Musikbusiness Konferenz für Musiker.

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